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Schwangerschaftsbegleitende Osteopathie

Warum können Schwangere osteopathisch behandelt werden?

Die große Vielfalt an effizienten weichen Behandlungstechniken ermöglicht eine schonende und effiziente Behandlung ohne feste gefährdende Handgriffe und Medikamente.

Der Fokus liegt auf 3 Schwerpunkten:
1 Dem Kind, über die Entspannung der Mutter, ausreichend Platz zum wachsen und damit genügend Nährstoffversorgung zu ermöglichen.
2. Somit der Mutter die Schwangerschaft so angenehm wie möglich zu machen.
3 Die werdende Mutter so gut wie möglich auf die Entbindung vorzubereiten.

 

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Wie kann man vorgehen?

Grundsätzlich kann eine Schwangerschaft in 3 ca. gleichlange Trimester eingeteilt werden.
Jeder dieser 3 Abschnitte hat einen eigenen Schwerpunkt. Daher ist es sinnvoll pro Trimester eine Untersuchung und ggf. Behandlung durchzuführen.


1. Trimester:
In den ersten 3 Monaten verändert sich der Hormonhaushalt sehr deutlich. Das führt häufig nicht nur zu Übelkeit und Erbrechen. Sondern gelegentlich auch zu Verdauungsstörungen und Problemen am Bewegungsapparat.
Gewebe weichmachende Hormone werden produziert, um den Körper langsam auf das wachsende Baby und die Geburt vorzubereiten.

Hier können also alle Arten von Restriktionen (heißt verengende Spannungen), wie zum Beispiel Narben, aber auch knöcherne oder muskuläre Blockaden hinderlich sein.

Im ersten Trimester geht es also vor allem darum, die Beweglichkeit der äußeren Hülle, also Becken, Muskeln, Gelenke usw. der Mutter zu überprüfen und ggf. zu behandeln.

 

2.Trimester:
Im zweiten Drittel der Schwangerschaft verändert sich die Statik der Schwangeren zunehmend. Die Wirbelsäulenkrümmungen werden deutlicher. Das Baby wächst raumfordernd. Erste Atemverengungen und venolymphatische Stauungen, also Wassereinlagerungen mit dicken Beinen können die Folge sein.

Im zweiten Trimester geht es vor allem darum das Baby beweglich zu halten und auf die statischen Veränderungen einzugehen, um somit myofasciale Blockaden aller Art zu vermeiden.

 

3.Trimester:

Im letzem Abschnitt der Schwangerschaft nimmt die Körperfülle der werdenden Mutter deutlich zu. Es wird eng im Bauch. Wassereinlagerungen sind auch in Armen möglich. Das Zwerchfell und die Atmung, sowie die Verdauung, werden deutlich eingeengt. Und das Becken wird hormonell auf die Geburt vorbereitet und noch weicher.

 

Im drittem Trimester geht es also vor allem darum venolymphatische Wege frei zu halten und die Beweglichkeit des Babys im Uterus aufrecht zu erhalten.