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 Osteopathie 


Was bedeutet Osteopathie wörtlich?

  • Als der Begriff Osteopathie ab 1874 vom Begründer Andrew Taylor Still geprägt wurde, war noch nicht abzusehen, dass sich diese Behandlungsmethode einmal über die halbe Welt verbreiten würde und die wortwörtliche Übersetzung "Knochenleiden" als Berufsbezeichnung wohl leider eher irreführend als beschreibend ist.
  • Würde man ein Gremium aus Fachleuten darauf ansetzen, würden sie unter heutigen Gesichtspunkten vielleicht die Osteopathie in "Osteotherapie" umbenennen :-).

 


 

Was ist Osteopathie für eine Behandlungsart?

 

Sie ist eine ganzheitliche manuelle Medizin, bei der man mit den Händen Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt. Sie kommt entweder alleine (ggf. nach schulmedizinischer Abklärung) oder begleitend zu dieser zur Anwendung. 


 


 

Woraus besteht eine Osteopathische Behandlung?

 

 

Mann kann die Osteopathie in 3 Teilbereiche gliedern

 

 

In der Parietalen Osteopathie werden Gelenke/Knochen, Muskeln / Bänder, Nerven und Zwischengewebe behandelt.

In der Visceral Osteopathie werden Organe inklusive der dazugehörigen Gewebe wie z.B. Bänder behandelt.

In der Craniosakralen Osteopathie geht es um die Mobilität der Kopfgelenke sowie der verbindenden neurologischen (Nerven-) Strukturen bis hin zum Kreuzbein.

 

Je nach Befund und Symptomen werden in einzelnen aber meist in allen 3 Bereichen behandelt.

Die Übergänge der Gebiete sind fließend und es gibt natürlich noch andere Modelle, um die Osteopathie zu erläutern.

 


 

 

Wie können Sie sich eine Osteopathiebehandlung vorstellen?

 
  •  Sehr wichtig ist für uns der Befund! Da wir möglichst genau wissen wollen wo die Ursache des Problems (Schmerz) ist, nehmen wir uns dafür viel Zeit.
  • Es kommt sogar vor, dass das beim ersten Termin fast den gesamten Behandlungszeitraum ausfüllt.
 
 

 

Dann wird behandelt.

  • Bei parietalen Anwendungen werden Gelenke/Knochen, Muskeln/Bänder, Nerven und Zwischengewebe z. B. mit: Manual -Griffen,  Deblockierungstechniken, Nervendehnungen, Gewebemobilisationen etc. ... behandelt.
  • Bei visceralen Anwendungen werden Organe von außen mit z. B. Mobilisationsmassagen, Vibrationstechniken, Bewegungsübungen etc. ... behandelt.
  •  Bei craniosacralen Anwendungen werden Kopfgelenke sowie die verbindenden neurologischen (Nerven-) Strukturen bis hin zum Kreuzbein z. B. mit: sehr weichen Handfassungen (für Patienten oft kaum fühlbar), Dehnungsgriffen etc. ... behandelt.
 
 
  •  Nach Beendigung der Anwendung erfolgt immer eine Kontrolle der Behandlung. Bei ihr wird überprüft, ob die Gewebe sich entsprechend der Behandlung verhalten haben.
  • Alle Ergebnisse über Befund, Behandlung und Kontrolle werden zur Qualitätssicherung in einem schriftlichen Befundbogen festgehalten.
 


 

 

Was benötigen Sie um behandelt werden zu können ?

 

 

Die Voraussetzung für osteopathische Behandlungen ist eine Diagnosestellung eines Arztes oder Naturheilpraktikers in Form einer Therapieverordnung. Es handelt sich dabei meist um ein grünes Privatrezept (A6).

 

 

Über diesen Weg ist die Erstattung oder Bezuschussung auch bei einigen gesetzlichen Krankenkassen möglich (z.B.:AOK Plus, Techniker Krankenkasse, IKK sowie einige Bkk Versicherungen...).

 

 

 

 

 

 


 

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 Weitere Informationen über Ostopathie finden sie unter Zusatzinfos.

 



 

Ich hoffe ich konnte Ihnen bei Ihren Fragen weiterhelfen.

 

Alle von mir erwähnten Inhalte zur Osteopathie sind aus meinem Sichtwinkel (zur Veranschaulichung teilweise stark vereinfacht) beschrieben.

Daher ist es möglich, dass Sie von Kollegen abweichende Meinungen (unter evtl. anderen Gesichtspunkten) erhalten.

 

Ich freue mich auf Ihren Besuch in meiner Praxis


Jörn Birkenmeier